MontagsPost: Wahrnehmung

In der vergangenen Woche hatte ich einen echten „Texthänger“ (ja, ich gebe es zu), so ein Kreativitätsloch, etwas, dass man nicht braucht und sich auch nicht wünscht. Im Laufe der Woche hat sich das dann wieder verändert und neue Ideen purzelten nur so in meinem Kopf herum.

Eine dieser Ideen ist, dass ich mit dem heutigen MontagsPost eine kleine Beitragsreihe zum Thema WAHRNEHMUNG starte.

  • Was ist das eigentlich?
  • Wie nehmen wir wahr?
  • Warum nehmen wir wahr?
  • Warum nehmen wir wie wahr?
  • Was bedeutet das?
  • Was macht es mit uns? Privat? Beruflich?
  • Selbstwahrnehmung
  • Fremdwahrnehmung
  • Störungen der Wahrnehmung

Schon alleine bei diesen Fragen erkennt man, dass es sich um ein sehr umfassendes Thema handelt. Ich habe jedoch nicht vor, eine theoretische Abhandlung zu schreiben, davon gibt es bei weitem genug, auch in meinen Bücherregalen.

Was ist das nun eigentlich: Wahrnehmung oder noch mehr Perzeption? Wer die Definitionen hierfür lesen möchte, braucht nur den Links zu folgen. Ok, es gibt noch weitere und differenziertere Definitionen, aber das würde an dieser Stelle definitiv zu weit führen.

Nehmen wir doch einmal den Begriff selbst. Was steckt da eigentlich drin?

Wahr-Nehmung.

Etwas als wahr, echt, glaubwürdig, richtig (an)nehmen, erkennen oder begreifen können.

Um das zu tun, muss ich erstens in der Lage sein, etwas zu nehmen und zweitens in der Lage sein, es bewerten bzw. einordnen zu können.

Wie jedoch kann ich etwas (an)nehmen?

Nehmen wir einmal einen Ball (den kennen die meisten von uns schon).

Ich nehme den Ball mit der Hand auf (oder mit dem Fuß – mehr geht nicht, ich kann nicht Fußballspielen). Ich sehe, dass der Ball in meiner Hand liegt. Ich spüre den Ball in meiner Handfläche, ich fühle, der Ball ist rund. Ich sehe, der Ball ist rot. Es ist ein kleiner Ball. Ich stecke den Ball in meinen Mund. Der Ball schmeckt süß. Ich höre mich schmatzen. Ich erkenne, es ist ein Kaugummi – es war ein kleiner roter Kaugummi, lecker….

Während ich also den Ball zunächst in meiner Hand und dann in meinem Mund hatte, habe ich ihn nicht nur mit der Hand genommen und gefühlt, sondern habe weitere Werkzeuge als die Hand eingesetzt, um das Ding in meiner Hand bewerten und einordnen zu können.

Für die Wahr-Nehmung brauche ich also Werkzeuge, die mir mein Körper zu Verfügung stellt, nämlich meine Sinne.

Welche Sinne das sind, warum es wichtig ist, alle 5 Sinne beisammen zu haben und ob wir auch einen 7. Sinn haben, damit beschäftige ich mich im nächsten MontagsPost.

wahrnehmung
(Bildquelle: https://shop.gwbi.de/)

Bis dahin freue ich mich, wenn Sie kein Blatt vor den Mund nehmen, hin und wieder mal eine dicke Lippe riskieren, hoffentlich nicht die Nase voll und zu viel um die Ohren haben, immer den Durchblick behalten, niemanden ein Dorn im Auge sind und hoffentlich die Woche mit einem guten Bauchgefühl erleben.

One Reply to “MontagsPost: Wahrnehmung”

  1. Pingback: [O'KE:]Management - MontagsPost-Verstehen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.