MontagsPost: Veränderungen

Heute wird es mal wieder dringend notwendig, dass ich den MontagsPost schreibe. Aber wie es im Leben so ist: Es kommt immer anders als man zunächst denkt.

Natürlich habe ich geplant, in schöner Gewohnheit, auch die letzten beiden Montage etwas zu schreiben, aber es kam anders. Warum, das möchte ich nicht ausweiten und ich will auch nicht jammern. Ich konnte einfach nicht.

Aber die inzwischen gute Gewohnheit, montags etwas zu schreiben möchte ich auf keinen Fall ändern.

Und nun zum Thema, was mich bereits seit einiger Zeit und immer wieder beschäftigt: Veränderungen.

Mögen Sie Veränderungen? Wie gehen Sie damit um? Suchen Sie aktiv nach Veränderungen oder lassen Sie Veränderungen nur passiv auf sich zukommen?

Und wie sieht es mit Veränderungen im Berufsleben aus? Ich meine damit gar nicht mal einen angestrebten Jobwechsel, sondern Veränderungen innerhalb des aktuellen Arbeitslebens.

„Leben ist Bewegung. Bewegung heißt Veränderung. Nur wer bereit ist, sich zu verändern, kann etwas bewegen.“

Das ist eine meiner „Lieblings-Lebens-Weisheiten“.

Ich gebe zu, dass auch ich, wie vermutlich die meisten von uns, Gewohnheiten habe und diese auch meistens nicht missen möchte (bis auf ein paar schlechte Gewohnheiten). Gewohnheiten geben Sicherheit, geben uns Struktur und Rahmen und machen uns an einigen Stellen das Leben leichter.

Aber Gewohnheiten halten uns auch fest, schränken uns ein und nehmen uns die Möglichkeit für neue Erfahrungen. Gewohnheiten können uns in manchen Situationen bewegungsunfähig machen.

„Leben ist Bewegung…“

In meiner Ausbildungszeit hat einer meiner Lehrer gesagt: „Ohne Bewegung gibt es kein Lernen“. Nun, was zunächst einmal sehr strikt klingt und hart, ist tatsächlich so. Ohne jegliche Bewegung ist kein Lernen möglich.

„…Bewegung heißt Veränderung…“

Ohne Bewegung gibt es keine Veränderung, also auch kein Lernen.

Ohne Veränderungen sind keine neuen Erlebnisse, Erfahrungen, Entdeckungen, kein Lernen und keine individuelle Weiterentwicklung möglich.

Veränderungen können also etwas sehr positives mit sich bringen. Nur möchte man manchmal die ein oder andere Erfahrung möglicherweise im eigenen Tempo gehen können und nicht von außen vorgegeben.

Ich denke da an die Veränderungen im aktuellen täglichen Arbeitsleben: Der Chef kündigt an, dass nächste Woche ein neuer Kollege anfängt. Oder es steht ein größerer Umzug an, der Arbeitsweg verändert sich, die Sitzordnung mit den „lieb“ gewonnen Kollegen, usw.

Manchmal fühlt man sich einfach überrumpelt von solchen Ankündigungen. Sie passen gerade nicht in den Tag, ins Bild.

Und hier ist wieder einmal Kommunikation gefragt – und zwar von allen.

Zunächst einmal wäre es schön, wenn in der Führungsebene Veränderungen rechtzeitig kommuniziert werden. Rechtzeitig ist natürlich relativ, viel wichtiger ist Offenheit. Offenheit dafür, dass möglicherweise Mitarbeiter überrascht sind oder nicht einverstanden oder verunsichert. Wenn Sie sich offen zeigen für konstruktive Fragen und Anmerkungen jeglicher Art, dann helfen Sie Ihren Mitarbeitern, die Veränderungen leichter zu akzeptieren.

Natürlich ist auch bei den Mitarbeitern Offenheit gefragt. Nicht jede Veränderungen ist schlecht. Bevor man alles ablehnt, ist es möglicherweise sinnvoll, kurz darüber nachzudenken. Und auch hier ist Kommunikation gefragt. Fragen Sie Ihre Vorgesetzten und teilen Sie Ihre Bedenken mit. Konstruktiv und kommunikativ.

Und wie ist es nun mit den Veränderungen, die sich im Leben so ergeben oder die man möglicherweise selbst herbeiführt?

Manchmal bringen Veränderungen uns aus dem gewohnten Muster. Das heißt, Sie bringen uns dazu, die eigenen Grenzen zu überschreiten und neues zu entdecken, neues zu lernen.

Und manchmal muss man im Leben auch aktiv Dinge verändern. Manchmal ist einfach die richtige Zeit dafür und wir können durch Veränderungen etwas bewegen.

Sind Veränderungen nicht manchmal spannend?

„Leben ist Bewegung. Bewegung heißt Veränderung. Nur wer bereit ist, sich zu verändern, kann etwas bewegen.“

Bildquelle: www.oups.com
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